Kennst du das Gefühl, wenn der Kopf voll ist und die Energie fehlt?
Ob im Job, beim Lernen oder im Sport – manchmal dreht sich alles nur noch im Kreis. Du springst von Aufgabe zu Aufgabe, doch nichts geht so richtig voran. Genau hier setzt mentale Arbeit an: Dein Mindset entscheidet, wie sehr du dich konzentrieren kannst, wie viel Energie du hast – und wie du mit Druck umgehst.
Mit einfachen mentalen Strategien kannst du lernen, gezielt Energie aufzubauen, den Kopf frei zu bekommen und deinen Fokus neu auszurichten.
Gesunde Gewohnheiten für nachhaltige Energie
Es sind nicht immer die großen Veränderungen, die zählen. Oft reicht es, kleine, machbare Schritte in den Alltag zu integrieren:
- Regelmäßige Pausen für den Kopf
- Bewegungseinheiten, die dich aktivieren statt auslaugen
- Mentale Routinen, um Stress abzubauen
So tankst du nicht nur Energie, sondern schaffst auch ein stabiles Fundament für deine beruflichen und sportlichen Ziele.
Mentale Stärke im Alltag: Kleine Schritte für große Wirkung

00:00-01:06
Hallo und einen wunderschönen guten Tag. Mein Name ist Jutta und ich möchte dich heute an meinen Gedanken zum Thema mentale Stärke, Energie und Fokus teilhaben lassen. Ja, mit dem Mindset und dem Fokus ist es so eine Sache. Eigentlich alles, was wir so hören und empfohlen bekommen, ist klar, einleuchtend und auf jeden Fall etwas, was umgesetzt werden kann. Und ein paar Minuten Zeit für eine Atemübung oder eine andere Aktivität, um sich wieder zu fokussieren, sollten auch drin sein. Aber warum klappt das so oft nicht? Ich erwische mich auch immer mal wieder dabei, wie ich den Fokus verliere. Was ich aber natürlich erst einmal nicht bemerke. Der Tag fängt an wie geplant und dann kommt ein unerwartetes, längeres Gespräch, der Termin erscheint nicht pünktlich oder dauert länger als geplant. Und außerdem kommen noch andere unerwartete Dinge hinzu, die unbedingt noch heute erledigt werden müssen. Und ich tappe dann in die Falle, alles, auf jeden Fall heute und am besten jetzt erledigen zu wollen. Meine Systeme laufen dann auf Hochtouren.
01:06-01:24
Es ist wie jonglieren. Man beginnt mit zwei Bällen und es kommen immer mehr hinzu. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis es nicht mehr funktioniert. Egal wie gut wir jonglieren können. Wie eigentlich bei allem ist es erst einmal wichtig zu bemerken, dass man gerade dabei ist, alle Bälle zu verlieren.
01:24-01:29
Ich bemerke das oft, wenn ich zum Beispiel an meinem Kaffee trinken möchte und er ist leer.
01:29-04:17
Ups, wann habe ich den denn getrunken? Oder ich bin auf dem Weg in einem anderen Raum und stoße mich mit dem Fuß am Stuhl oder mit der Schulter am Türrahmen, weil ich in Gedanken schon wieder zurück war und gar nicht mehr aufmerksam bin bei dem, was ich gerade jetzt mache. Wenn ich das bemerke, weiß ich mittlerweile, wie ich mich am besten wieder strukturiere. Sehr oft beginne ich mir aufzuschreiben, was gerade anliegt und sortiere, was sofort gemacht werden muss, was ich auf morgen schieben kann oder ob ich jemand anders um Hilfe bitten kann oder vielleicht etwas in der nächsten Woche viel mehr Sinn macht. Also ich strukturiere meine To-dos. Diese Struktur verschafft mir sehr oft wieder die Möglichkeit, sinnvoll weiterzumachen. Wenn dann immer noch zu viel für jetzt übrig ist, priorisiere ich. Dazu ist natürlich die Einsicht nötig, dass ich nicht alles jetzt und hier und gleich machen kann. Eine andere Möglichkeit, aus der Stressfalle rauszukommen, ist, sich eine kleine Auszeit zu nehmen und rauszugehen. Wenn es die Situation erlaubt, gehe ich eine kleine Runde laufen. Dann bekomme ich meinen Kopf frei und schon nach kurzer Zeit sortiert sich das Durcheinander quasi von ganz allein und wenn ich wieder zu Hause bin, weiß ich, was zu tun ist und was auf morgen verlegt werden kann. Und der zeitliche Einsatz des Laufens zahlt sich auf jeden Fall aus. Ich bin wieder klar und zielgerichtet und habe auch mehr Energie. Was mir aber auch sehr gut hilft, sind Atemübungen. Ganz simpel. Einatmen, ausatmen. Tiefe, gleichmäßige Atemzüge in den Bauch. Das vegetative Nervensystem beruhigt sich, der Stress verringert sich. Auf der einen Seite ist die Atmung etwas ganz Natürliches, Bekanntes, etwas, was wir von Geburt an automatisch tun. Auf der anderen Seite haben wir es oft verlernt, tief und gleichmäßig zu atmen. Deshalb sollte man nicht unbedingt erwarten, dass es gleich zu 100 Prozent klappt, wenn man mit den Übungen beginnt und man nach drei bis vier Minuten wieder absolut relaxed und fokussiert ist. Es braucht schon ein wenig Übung. Wenn du starten möchtest, probiere es mit drei bis vier tiefen Ein- und Ausatemzügen und versuche da wirklich, dich nur auf deine Atmung zu konzentrieren. Wenn das klappt, dann steigere dich, immer um ein paar Atemzüge mehr, bis du deine Zielzeit von drei bis fünf Minuten erreicht hast. Vielleicht magst du mal meine Anleitung „Mental Reset Klarheit schaffen in nur drei Minuten“ vom Tipp 10 ausprobieren.
04:17-04:41
Und mach dir keinen Stress dabei, denn den hast du vermutlich schon genug. Um nun meine Frage vom Beginn noch einmal aufzugreifen, warum es so oft nicht klappt und wir den Fokus so oft verlieren, ist es natürlich erst einmal wichtig zu realisieren, dass man dabei ist, den Fokus zu verlieren. Zum anderen ist es wichtig, eine Strategie zu haben, wie man diesen wiederfindet.
04:41-05:10
Ich habe dir drei meiner Strategien ausgezeigt. Vielleicht kann dir einer meiner Vorschläge helfen. Wenn du mehr zum Thema mentale Stärke, Energie und Fokus wissen möchtest, so kontaktiere mich. Ich freue mich schon darauf. Für heute war es das erst einmal. Ich wünsche dir einen schönen Tag und freue mich, wenn du auch beim nächsten Audio wieder einschaltest. Viele Grüße und bis bald.
05:10-05:11
Bis bald.
05:11-05:12
Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017
Klarheit schaffen in nur drei Minuten
Benötigte Zeit: 4 Minuten
Mit dieser Übung kannst du in stressigen Momenten oder bei Energietiefs schnell wieder in deine Balance finden. Dein Kopf wird frei, dein Puls beruhigt sich – dein Fokus kehrt zurück.
So geht’s Schritt für Schritt:
- Ablenkung stoppen
Lege alles beiseite, was dich gerade ablenkt. Setze oder stelle dich bequem hin, schließe für einen Moment die Augen und sage dir innerlich:
„Jetzt ist mein kurzer Reset.“ - Bewusst atmen
Atme 4 Sekunden tief durch die Nase ein, halte kurz inne, und atme dann 4 Sekunden langsam durch den Mund aus. Wiederhole diesen Rhythmus fünfmal. Dein Puls verlangsamt sich, dein Nervensystem entspannt.
- Ablauf visualisieren
Stell dir vor, wie du ruhig und konzentriert deine nächste Aufgabe erledigst. Sieh dich selbst dabei, wie du Schritt für Schritt vorgehst – und wie es sich anfühlt, wenn du es geschafft hast.
- Ins Handeln kommen
Öffne langsam die Augen, atme noch einmal bewusst tief ein und entscheide dich:
„Jetzt starte ich mit dem ersten kleinen Schritt.“
Als Teil deiner Routine einbauen
Plane diesen kurzen Mentalreset fest in deinen Alltag ein – z. B.
- nach dem Aufstehen
- in der Mittagspause oder
- vor einem wichtigen Meeting
Je öfter du ihn übst, desto leichter kannst du ihn abrufen, wenn du ihn am meisten brauchst – z. B. vor einer Präsentation, nach einem stressigen Telefonat oder wenn dich Müdigkeit überrollt.
Fazit
Mehr Energie und Fokus entstehen nicht, indem du dich noch mehr anstrengst – sondern indem du bewusst Momente der Klarheit einbaust. Der 3-Minuten-Mentalreset hilft dir, den Kopf frei zu bekommen, neue Kraft zu schöpfen und dich wieder auf das Wesentliche auszurichten.
Teste den Reset eine Woche lang – und beobachte, wie sich dein Fokus, deine Energie und dein Alltag verändern.
Erfolgt steht und fällt mit der Umsetzung
Lade jetzt dein kostenloses Tagebuch mit den „5 wichtigsten mentalen Strategien für langfristiges Abnehmen“ herunter und beginne noch heute, dein Mindset auf Erfolg zu programmieren!
Tagebuch herunterladenWeitere Beiträge zu langfristig schlank

#7 – Willenskraft beim Abnehmen


